Blogeintrag #39

 

Dies nun wird vorerst der letzte Reiseblogeintrag werden… In 2 Tage werden wir wieder in Österreich landen und wir freuen uns schon sehr mittlerweile!

 

Die allerletzten Tage unserer Reise verbringen wir also in Melbourne.

Um ehrlich zu sein: wir hätten auch darauf verzichten können 😉 Dafür können wir nun sagen, dass wir schon mal in Australien gewesen sind.

 

Melbourne ist halt eine Stadt. Sie ist ganz nett anzuschauen, aber die begeistertsten Städtereisenden waren wir nie und werden es wohl auch nicht mehr werden.

Nichts desto trotz hier ein paar Eindrücke:

 

Die direkte Umgebung hat nicht allzu viel zu bieten, im Vergleich zu Neuseeland ist es sogar fast ein wenig enttäuschend. Flach, trocken, fast nur Eukalyptus – einfach fad um’s gradeheraus zu sagen. Und für spannendere Erkundungen in der weiteren Umgebung sind die Distanzen zu groß und die Zeit zu knapp. Zudem ist an diesem Osterwochenende die Hölle los. Stau auf den Strassen, Menschenmassen bei den Sehenwürdigkeiten… Nah – das macht keine so große Freude.

Aber dadurch freuen wir uns umso mehr auf Zuhause. Und von den Cook Inseln hätten wir auch nicht direkt heimreisen wollen. Das passt also schon. Ein unaufgeregter und gemütlicher Ausklang unseres Abenteuers 🙂

 

Und auf jeden Fall super lieb und kuschelig sind die Kängurus, die wir in einem Tierpark hautnah erleben konnten:

 

Ein allerletztes Mal am Meer waren wir natürlich auch, auch wenn die Profisurfer an diesem Tag leider (für uns) wettkampffrei hatten:

 

Und somit geht’s es zu Ende für dieses Mal.

 

Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt, hier auf unserer kleinen Reiseseite.

 

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: weg samma….

 

Blogeintrag #38

 

Die Insel Aitutaki liegt ca 40 Flugminuten nördlich von Rarotonga und ist, wir hatten das fast nicht für möglich gehalten, sogar noch schöner. Weniger Müll, viel freundlichere und fröhlichere Menschen, leider keine Hunde, aber dafür umso mehr Hühner.

 

Aitutaki…

 

Das ist:

 

duftende Blüten

Und eine Unterkunft direkt am Strand

 

 

tropische Früchte (Ananas, Papaya, Bananen, Kokosnüsse, Sternfrucht, Brotfrucht)

Und der höchste Hügel mit 124m Seehöhe

 

 

Eine unbeschreiblich schöne Lagune

Und interessante Tierchen

 

 

SCHNORCHELN

Und sattgrünes Hinterland

 

 

Traumhafte Strände

Und entspannung und freude pur

 

Cook Inseln – ich glaub‘ wir haben uns in euch verliebt ❤

 

Blogeintrag #37

 

Mittlerweile sitzen wir schon in Melbourne als letzter Station unserer kleinen Reise…

 

Aber ein Fotobericht von den Cook Inseln darf natürlich nicht fehlen – vorallem da das wirklich der bisher schönste Urlaub war, den wir je erlebt haben.

Die Cook Inseln sind wirklich ein wahr gewordener Inseltraum! Jeden Tag haben wir uns gesagt, was wir für ein Glück haben, hier sein zu können. Da das Internet sehr teuer war und wir eh genug Anderes mit unserer Zeit anzufangen wussten, haben wir gleich ganz aufs Online-Sein verzichtet – war recht angenehm 🙂

 

Achtung, es folgt eine riesen Ladung an Bildern!

 

Rarotonga…

 

Das ist:

Sonnenschein

 

und auch Regen

 

 

Kokospalmen

 

und Spass beim Rollerfahren

 

 

 

die liebsten Hunde

 

und unwegsames, grünes Hinterland

 

 

Traumstrände

 

und unglaublich klares Wasser

 

 

leckeres Essen (vorallem Fisch)

 

und Kokosnüsse

 

eine herrliche Unterkunft

 

und kleine, nette Örtchen

 

Wenn irgend möglich, wollen wir auf jeden Fall wiederkommen 🙂

 

Helene (Melbourne)

 

Blogeintrag #36

 

Nach dem Roadtrip kommt der Inseltraum – Wir fliegen auf die Cook Inseln!

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Die Cook Inseln im Südpazifik sind nur einen Katzensprung (etwa fünf Stunden) von Neuseeland entfernt. Wann, wenn nicht jetzt, dachten wir uns. Wenn wir schonmal in der Nähe sind 😉

 

7 Tage bleiben wir auf der Hauptinsel Rarotonga und danach lassen wir uns für 6 Tage auf der Laguneninsel Aitutaki die Sonne auf den Bauch scheinen.

 

Die Freude ist groß – endlich Entspannung pur, nach den etwas mühseligen letzten Tagen 😀

 

Helene (Flughafen Auckland)

 

Blogeintrag #34

 

Gerade eben sitze ich in unserer vorletzten Unterkunft in Auckland, um die letzten Blogeinträge zu schreiben.

Die vergangenen paar Tage waren schon sehr schwierig, speziell für mich.

Ich konnte mich nicht mehr motivieren irgendwas zu tun oder anzuschauen, hatte keine rechte Freude mehr an Edgar und der ständigen Fahrerei und die Stimmung war/ist wirklich oft nicht gut. Eigentlich wollte ich die letzten Tage unseres Roadtrips nochmal bewusst geniessen und gut abschließen, aber wir merken, dass die Luft mittlerweile wirklich draußen ist. Es wird Zeit weiter zu gehen! Nun sind wir schon richtig froh, wenn wir den Verkauf des Campers morgen endlich über Bühne bringen und weiterreisen zu können. Froh und auch wieder nicht froh…

Markus hat gedanklich wohl schon besser damit abgeschlossen, dass unsere Reise hier nun zu Ende ist. Ich selbst fühle mich sehr hin- und hergerissen. Einerseits bin ich so traurig, dass wir Neuseeland schon verlassen müssen. Die letzten 6 Monate waren wirklich unglaublich – wir haben so vieles erlebt und gesehen. Zu viel fast, um es begreifen zu können… Und wo ist die Zeit hin?!

Anderseits waren die fünfeinhalb Monate in einem kleinen Campervan natürlich auch recht fordernd ab und an und auch anstrengend und nicht alles nur schön. Ich bin sehr froh, bald wieder in ein richtiges Haus mit all seinen Annehmlichkeiten zurückkehren zu können!

Wir haben nicht das Gefühl, dass wir uns großartig verändert hätten in den letzten Monaten (wer kann das schon von sich selbst wirklich behaupten nach so einer Reise?), aber ein paar Erkenntnisse haben wir durchaus gewonnen und so manches ist uns speziell durch Edgar bewusst geworden:

  • Geduld – Edgar ist ein sehr altes, sehr langsames Auto. Er braucht morgens seine Minute um auf Touren zu kommen. Also nix mit einsteigen und los geht’s. Einmal hat uns sogar tatsächlich ein Traktor mit Anhänger bergauf überholt! Aber wir sind überall hingekommen, wo wir hin wollten. Wir haben gelernt, geduldig zu sein und hatten dann sogar die Zeit unsere Umgebung bewusst wahrzunehmen, wenn wir so langsam dahintuckert sind.

  • Vertrauen – Edgar ist ein sehr altes, sehr rostiges Auto. Es hätte weiß Gott was passieren können. Ist es aber nicht. Wir sind ohne Versicherung und (zum Großteil) ohne Pannendienstmitgliedschaft durch ganz Neuseeland gefahren und NIX Schlimmes ist passiert. Man stelle sich das mal in Mitteleuropa vor… Auch kleine oder auch größere Pannen sind keine Tragik. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass Edgar uns gut durch unseren Roadtrip bringen wird. Und das hat er!

  • Dankbarkeit – nach fünfeinhalb Monaten in einem wenige Quadratmeter großen Gefährt, entwickelt man irgendwie automatisch eine große Dankbarkeit für vermeintlich banale Dinge:

für ein Dach über dem Kopf, dass einem vor Regen und Wind schützt,

für Waschmöglichkeiten, sei es auf einem Campingplatz, in einem Fluss oder dem Meer,

für die Möglichkeit am anderen Ende der Welt ein wunderschönes Land bereisen zu können,

für wunderschöne Sonnenauf- und Untergänge,

für liebe Menschen, die man unterwegs trifft,

für den Menschen, der mit einem auf Abenteuerreisen geht.

 

  • Bescheidenheit – nach fünfeinhalb Monaten in einem wenige Quadratmeter großen Gefährt, wird einem bewusst wie wenig man eigentlich braucht um glücklich und zufrieden zu sein. Man braucht kein riesen Haus, keine Luxuskonsumgüter, keinen Fernseher, nicht das teure Auto von Audi und Co. Nein, in Wahrheit reicht ein alter klappriger Campervan, mit Bett und Kochplatte, der einen von A nach B bringt 🙂

 

Ich habe in den vergangenen Tagen nicht viel fotografiert, aber hier noch die allerletzten Bilder von unterwegs:

 

 

Und morgen gehen wir für die allerletzte Nacht in Neuseeland in ein Hostel in der Nähe des Flughafens, um am nächsten Tag morgens den Flieger ins nächste Land zu nehmen.

Es war uns eine Freude!

 

Helene (Auckland)

 

 

Blogeintrag #33

 

Nach der Besteigung des Mt. Taranaki hatten wir noch genau 2 Wochen Zeit um wieder nach Auckland zu kommen, um unser Abenteuer dort zu beenden, wo es fast auf den Tag genau 6 Monate zuvor begonnen hatte. Der Kreis schließt sich…

Auf dem Weg nach Norden haben wir bei den „Three Sisters“ und dem „Elephant Rock“ die Nacht verbracht. Diese Felsformationen am Strand und der Sonnenunterang über dem Meer boten eine tolle Fotomöglichkeit – und wir waren nicht alleine:

 

Markus lässt sich wie immer gut in Szene setzen 🙂

 

Immer auch spannend andere Menschen „heimlich“ abzulichten:

 

Noch ein paar letzte Impressionen:

 

 

Helene (Auckland)

 

Blogeintrag #32

 

Auf der Suche nach passendem Wetter haben wir den Mt. Taranaki einmal fast komplett umrundet.

Und hin und her überlegt, von wo aus und zu welcher Tageszeit wir die Gipfelbesteigung starten sollen.

Schlussendlich haben wir uns entschlossen, eine Nacht auf der Tahurangi Lodge zu schlafen und uns dadurch etwa 500 Höhenmeter zu „sparen“ am Gipfeltag.

Also haben wir die Nacht am Parkplatz des North Egmont Visitor Centre verbracht, wo uns am nächsten Tag schon das Objekt unserer Begierde im ersten Morgenlicht entgegen strahlte:

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Am Vortag hatten wir noch ein wenig die Umgebung des Visitor Centre erkundet. Eine Gegend voll mystischem Regenwald:

 

Nach dem Mittagessen sind wir los und je höher wir kamen, desto tiefer kamen uns die Wolken und der Nebel entgegen. Die Lodge lag schon schön in der dichten Nebelbank als wir dort ankamen– machte aber nix, Hauptsache der nächste Tag sollte schön sein…

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Die Tahurangi Lodge kostet mit 45 Neuseeland-Dollar im Gegensatz zu den meisten anderen Hütten sehr viel, war jedoch super ausgestattet mit allem Pipapo (Mikrowelle, sogar heisse Dusche…). Der restliche Tag verlief also recht gemütlich.

 

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich mit Morgengrauen die Wanderung beginnen, da unser südtirolerische Matratzenlager-Nachbar aber schon um 03:00 aus den Federn hüpfte und wir dadurch auch früher als geplant wach waren, sind wir dann auch schon um 05:30 im Dunkeln mit Stirnlampen und Holzwanderstecken los…

Etwa bei der Hälfte der, zum wiederholten Male, 1000 Höhenmeter haben wir eine kurze Pause für den Sonnenaufgang gemacht. Die Sonne ging direkt hinter dem Mt. Ruapehu, dem höchsten Vulkan/Berg der Nordinsel auf:

 

Nach ca. dreieinhalb Stunden über Holzstiegen, loses Geröll, Felsen und den letzten Schneeresten haben wir den rund 2500m hohen Gipfel erreicht! Überglücklich und ein bisschen frierend haben wir den Ausblick und unsere Jause genossen:

 

Wir haben wirklich einen Vulkan bestiegen 🙂

 

Der Rückweg war mit den Wanderstecken recht gut zu meistern, ich hatte danach nicht einmal einen Muskelkater!

Am Weg zurück sind uns noch richtig viele Leute entgegen gekommen – zur Zeit ist Hochsaison für die Gipfelbesteigung. Wir waren also froh, dass wir schon recht früh oben waren, zumal sich beim Bergab gehen schon wieder die nächsten Wolken gebildet hatten…

Letzter Blick auf den Vulkan vom Campingplatz aus:

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Helene (Auckland)

Blogeintrag #31

 

Die Zeit nach der Region Wellington haben wir mal hier, mal da verbracht – nicht ganz schlüssig welche Route Richtung Norden wir nehmen wollen. Fix war eigentlich nur ein Aufenthalt beim Mt. Taranaki im Westen der Nordinsel.

In dieser Zeit haben wir das letzte Mal eine Nacht in einer Backcountry-Hütte verbracht. Im Tararua Forest:

 

Ein paar tierische Begegnungen und nette Fotomöglichkeiten gab’s so wie sonst auch immer:

 

Aber wir merken auch, dass das Herumreisen und Leben in Edgar mittlerweile auch immer öfter mühsam ist. Vor allem ich bin häufiger gereizt, tu‘ mir sehr schwer in der Entscheidungsfindung (wo soll’s hingehen? Was wollen wir nach anschauen in den letzten paar Wochen?) und wir beide fühlen, dass unser Abenteuer hier dem Ende zugeht… Was einerseits spannend ist, da wir vor unserer Heimreise noch zwei andere Orte bereisen, auf die wir uns schon sehr freuen und auf Zuhause natürlich, aber es macht auch irgendwie unglaublich traurig, daran zu denken Neuseeland und unser vorübergehendes Zuhause „Edgar“ bald verlassen zu müssen.

Um eine kleine Pause von der ständigen Fahrerei einzulegen, haben wir uns für ein paar Tage ein herrliches AirBnB gleich beim Tongariro Nationalpark in der Mitte der Insel gemietet. Es war so wunderbar dort – gemütlichst eingerichtet, ruhig, mit riesen Fensterfronten, die man komplett öffnen könnte. Mhmmm… Wir haben uns auf jeden Fall wieder ein paar Ideen für unser eigenes Haus gemerkt 🙂

 

Man gönnt sich ja sonst nichts: Im altehrwürdigen Hotel „Chateau Tongariro“ haben wir eine dekadente Tea-Time samt Ausblick auf die Vulkanwelt genossen und die Gegend an diesem wunderschönen Tag erkundet:

 

Jetzt aber! Nach der Rast in unserer Unterkunft starteten wir zum letzten Höhenpunkt unserer Reise: der Besteigung des Vulkans Mt. Taranki im äußersten Westen der Nordinsel. Für Markus ein unbedingtes Must-Do auf seiner Liste. Da diese Wanderung nicht zu unterschätzen ist, wollten wir unbedingt auf perfektes Wetter warten.

Auf dem Weg dorthin haben wir an einem gratis Stellplatz wiedermal einen der schönen Sonnenuntergänge erleben dürfen:

 

Helene (Matamata)

 

 

Blogeintrag #30

 

In Wellington angekommen haben wir uns ein paar Tage Zeit genommen, um ausgiebig Sightseeing zu betreiben.

Unter anderem haben wir den Botanischen Garten, das Te Papa Museum und Mt. Victoria besucht. Eine Fahrt mit der Cable Car, eine Führung bei den Weta Workshops und ein Kinobesuch im alterwürdigen Embassy Theatre stand ebenfalls am Programm:

 

Glücklicherweise hatten wir in Wellington schon Bekannte, die uns freundlicherweise ihren Parkplatz zum Übernachten zur Verfügung gestellt haben. Günstig Parken bzw. Campen ist in der Hauptstadt Neuseelands sonst gar nicht so einfach. Ausserdem haben wir von den netten Mädls gleich auch noch einen Haustürschlüssel bekommen, damit wir jederzeit in ihrer Wohnung aus und eingehen konnten – Kiwigastfreundschaft vom Feinsten wiedermal (auch wenn eine von unseren Gastgeberinnen Deutsche war).

 

Nach Wellington sind wir zum Cape Pallesier gefahren – den südlichsten Punkt der Nordinsel. Eine ziemliche raue Gegend (zumindest bei bewölktem Wetter) samt steilem Aufstieg zum Leuchtturm und vielen, vielen Pelzrobben:

 

Helene (Putaruru)